Mittwoch, 23. April 2014

Fitnessalat!

Die Tage werden langsam wieder wärmer, da bekomme ich persönlich schnell Lust auf einen leckeren Salat. Salat ist gesund, schmeckt toll und wenn man ihn richtig macht, hat er jede menge hochwertiges Protein!

Salat im allgemeinen ist unglaublich wandlungsfähig! Ich esse seit knapp 2 Wochen jeden Tag einen Salat aus Tomate, Möhre, Gurke, Olive, Soja Big Steak Streifen, Feldsalat, Roten Bohnen, Zwiebeln, Paprika, Sonnenblumenkernen und was mir sonst noch so einfällt (z.B. kam mir gerade die Idee morgen mal geröstete Brotwürfel mit rein zu tun...).
Der Punkt ist: Ich esse quasi als Hauptmalzeit seit zwei Wochen Salat. Das klingt erstmal unglaublich öde, aber es ist jeden Tag eine wahres Highlight! Man kann dabei seinen Kreativen Phantasien freien lauf lassen und ist doch immer wieder auf´s neue überrascht, was man nicht so alles aus simplen Grünzeugs machen kann :)

Aber nun zum Fitnessalat!

Warum eigentlich Fitnessalat? Nun der Grund ist der, dass ich regelmäßig Kraftsport betreibe und eigentlich kein Freund von Eiweißshakes bin. Denn das Eiweiß in den meisten Shakes ist derart denaturalisiert, dass es gewiss alles andere als gesund ist...

Also musste etwas anderes her... und warum dann nicht Salat? Salat ist ja bekanntlich recht Kalorienarm, enthält dazu noch jede Menge Vitamine, Spurenelemente, und vieles mehr. Also ideal für nach dem Sport.
Ergänzt man dann das Grünzeug mit Roten Bohnen, Sonnenblumenkernen und je nach Geschmack noch anderen Kernen oder ähnlichem, erhält man einen leckeren proteinreichen Salat der satt macht und dem Körper sogar noch bei der Regeneration hilft.


Mein Beispiel hier:



Darin enthalten:

1 Tomate
1 Karotte
1/4 Kopf Feldsalat
1 Hand voll Oliven
250g Rote Bohnen
1 Hand voll Sonnenblumen Kerne

Dazu ein Dressing aus

Hochwertiges Rapsöl (reich an Omega 3 Fettsäuren ;-)
Salz
Pfeffer
Chilli
Paprika
Oregano
Muskat
Zwiebelgranulat


Das ganze ist so natürlich nur ein Beispiel und kann nach Belieben und Geschmack geändert werden. Ein schönes extra wären z.B. in Sojasoße angebratene Tofu Würfel oder ähnliches.

Es war absolut lecker, hat auch ohne extra Brot satt gemacht und enthält eine ordentliche Ladung hochwertiger und gut verwertbarer Eiweiße!


Nur vor dem Kino Besuch oder ähnlichem sollte man den Salat vielleicht meiden, denn: Hinter jedem Böhnchen steckt ein Tönchen ... ;-)

Mahlzeit! 

Donnerstag, 13. Februar 2014

Pizza (mit "Käse"!)

Ich muss mich immer wieder mal anhören "mimimi oooh mein Gott, vegan leben könnte ich NIEEE! Dazu esse ich viel zu gerne Pizza (optional natürlich auch noch die gesamte Palette diverser Nahrungsmittel...).
 Da kann ich nur müde drüber schmunzeln und denke mir:




Ich esse nach wie vor gerne Pizza und sie wird jedes mal noch besser und noch leckerer!

Wir brauchen dafür nur Hefeteig, Tomatensoße und Käsesoße (ich verweise mal auf diesen Link hier) 

Hefeteig:

Hefeteig ist eine Wissenschaft für sich, meine besten Ergebnisse erziehle ich aber durch folgende Vorgehensweise:

  1. Den Ofen vorheizen! Das Ding muss richtig heiss sein 200°C +! 
  2. Mehl in eine Schüssel geben (für ein Blech brauche ich ~ 400g)
  3. Hefe (idealer Weise Blockhefe!) in warmes Wasser geben, einen TL Zucker hinzufügen, umrühren   und für 5-10 Min. stehen lassen. Kein Salz hinzufügen! 
  4. Die aufgelöste Hefe nun mit dem Mehl vermischen und Kneten bis man einen gut formbaren Teig  erhält. Von der Konsistens sollte dieser noch ein wenig feucht, aber nicht klebrig sein. 
  5. Den Teig für min. 30 Minuten gehen lassen. 
  6. Teig ausrollen. Die Dicke ist dabei geschmackssache. Ich persönlich mag es, wenn der Teig etwas dicker ist. 


Tomatensoße:

Not easy as that!

Tomatensoße aus der Tüte oder aus Tomatenmark angerührt in eine Schüssel geben. Würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano, Basilikum, Knoblauch, Zwiebel und was man sonst noch so haben möchte.

Ab auf die Pizza damit!



Nun kommt der Belag. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Ich persönlich bin ein absoluter Funghi Freund! Und wenn ich sage Funghi, dann meine ich Funghi (und kommt mir bloß nicht mit so schlabberigen Dosenchampingions!).


Zu guterletzt kommt noch unsere Käsesoße  drauf (je feiner man es schafft diese zu verteilen, desto besser).


Jetzt ab in den heißen Ofen damit! 10- 15 Minuten warten ...




Fertig ist eine absolut saftige, luftige und unbeschreiblich leckere (vegane!) Pizza!


Mahlzeit! :)

Rühr"ei"

Es geht doch nichts über ein entspanntes Frühstück. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf ist ein saftiges leckeres Rührei. Da ich persönlich nicht so auf Hünerperioden stehe, muss eine Alternative her! Das ergebnis ist ein veganes Tofurührei.

Wir brauchen dazu nur Tofu, Sojamilch, Kurkuma und Standartgewürze.

Zuerst nehmen wir den Tofu und zerbröseln ihn mit einer Gabel. Da mir das zu langsam geht, nehme ich einfach den Tofu und zerquetsche ihn liebevoll zwischen den Fingern ;-)

Das ganze kommt dann direkt mit etwas Öl in die Bratpfanne


Schön anbraten bis der Tofu anfäng leicht braun zu werden. Danach einen Schuss Sojamilch hinzugeben, damit das ganze nicht trocken sondern schön saftig wird! Wüzen mit Kurkuma (schmeckt nicht nur lecker, sondern gibt dem ganzen die farbliche Rührei Note), Salz, Pfeffer und was man sonst noch so an seinem"Ei" haben möchte. 


Zack fertig ist das Ding! Sieht auf dem Foto leider etwas unschön aus, aber meine Kamera ist leider nicht gerade die beste...

Dienstag, 4. Februar 2014

Schnetzelpfanne

Ich war früher nie ein Freund von geschnetzelten... das hat sich jedoch geändert seit ich dieses Rezept hier ertüftelt habe!

Wir bauche:

-Sojaschnetzel (kann man auch mit Big Steaks machen die man dann in Schnetzel schneidet)
-Braunes Soßenpulver
-Zwiebel
-Champingions
-Kaffe


Zunächst die Sojaschnetzel in Salzwasser weichkochen und danach in der Pfanne mit Öl anbraten.


Wenn das ganze schön knusprig braun geworden ist, geben wir noch die in kleine Stücke geschnittene Zwiebel und die Champingions hinzu und brutzeln das ganze noch etwas.



In der Zwischenzeit kann man ein klein wenig Kaffe kochen (man braucht wirklich nicht viel, vielleicht so 50-100ml). Diesen verdünnen wir dann mit etwa 250ml Wasser und kochen das Gemisch zusammen mit dem braunen Soßenpulfer auf. Ist die Soße fertig, geben wir sie mit in die Pfanne.



Noch ein wenig köcheln lassen und z.B. mit Nudeln oder Reis servieren.

Mahlzeit! :) 





Sonntag, 2. Februar 2014

Hummus



Hummus ist eine arabische Köstlichkeit, welche sich ideal als Brotaufstrich eignet oder als Beilage für Gemüse, Falafeln etc.
Die Zubereitung ist recht einfach.

Wir brauchen:

250g Kichererbsen
100g Sesamsamen (oder 4 EL fertige Sesampaste)
10 El Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskat, Kurkuma (optional)


Als erstes werden die Sesamsamen in der Pfanne mit etwas Öl geröstet, bis sie anfangen zu duften und anfangen leicht braun zu werden. Danach kommt die Samen in den Mixer und werden zu einem feinen Brei verarbeitet.


Die so entstandene Sesampaste geben wir nun mit den Kichererbsen, dem Knoblauch und dem Öl in den Mixer.


Das ganze wir dann solange verrührt, bis man eine homogene Masse erhält. Dabei ist es ggf. erforderlich noch etwas Öl oder Wasser hinzu zugeben. Hinzu geben wir nun noch Kümmel (ich habe ca. 2 Tl genommen), eine Priese Muskat, Salz und Pfeffer und wer möchte noch etwas Kurkuma ( dadurch erhält man eine, wie ich finde, sehr schöne homogen gelbliche Farbe). Das ganze nochmal kräftig durchpürieren, abschmecken und fertig!


Käsesoße mit Nudeln!

Etwas das ich ja absolut genial finde ist diese Käsesoße die ich euch heute zeigen will. Damit kann man super leckere Käsemakkaroni machen (oder wie in meinem Fall Spiralnudeln).


Leider ist das Bild nicht ganz farbecht, aber man zumindest sehen, dass es einer käsesoße relativ ähnlich sieht...

Was wir dazu brauchen:

150 g Cashewkerne (super günstig bei Hiela!)
500 ml Gemüsebrühe
3-4 El  Hefeflocken
1 Knoblauchzehe
Kurkuma, Salz, Pfeffer


Die herstellung ist absolut einfach. Man nimmt die Cashewkerne (wer keinen guten Mixer hat, sollte sie vorher für ein paar Stunden einweichen lassen) und gibt sie mit der Gemüsebrühe und dem Knoblauch in den Mixer. Dann wird das ganze solange Püriert bis es eine cremige Masse ergibt. Danach ab damit auf den Herd und es aufgekocht. Wärend des aufkochens immer schön rühren und dabei die Hefeflocken untermischen. Zuletzt noch mit Kurkuma (das gibt die schöne gelbe Farbe) Würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das ganze über Nudeln seiner Wahl geben und FERTIG! Dauert nur ein paar minuten, schmeckt super und ist ein absoluter hingucker! Die soße kann man übrigens noch mit Paprika oder Ähnlichem erweitern. Es eignet sich übrigens auch ganz wunderbar als Dippsoße für Gemüse oder Chips! :3

Getestet: Der Vöner!

Jetzt habe ich es endlich doch geschafft, mir einen Vöner zu holen! Auf dem ersten Blick sieht dieser seinem großem Bruder dem Döner recht ähnlich...


Ich war wirklich gespannt wie es unter der Alufolie aussieht ;-)


Und es sieht mindestens genauso matschig und pampig aus wie ein echter Döner!



Auch nachdem man sich etwas in das Innere des Vöners vorgearbeitet hat, sieht es immernoch sehr Dönerhaft aus. Dafür aber 100% Vegan!

Geschmacklich kann man sagen, es ist essbar. Es ist kein Highlight muss ich gestehen, aber ganz gut geschmeckt hat er dennoch. Er schmeckt im großen und ganzen definitiv nicht so fettig und versifft wie ein Döner. Leider fehlt dem ganzen aber ein bisschen das gewisse Extra. Ein paar mehr Gewürze und das Ding wäre echt super! Der preis von 3,90 € ist wohl auch noch im örtlichen Ramen.

Für mal eben ein Essen von der Bude war es Ok und gesünder als ein Döner wohl alle Male, aber umgehauen hat er mich auch nicht. Dennoch eine interessante Erfahrung und ich finde es toll, dass es so etwas hier im sonnigen (haha) Casselfornien gibt! 


Dienstag, 14. Januar 2014

Meine lieblings Bratwurst!

Ich liebe ja vegane Bratwurst, allerdings ist mir die gekaufte in der Regel viel zu teuer!!! Also: Selbst ist der Mann! Die Bratwurst die ich euch heute zeige ist nicht nur verdammt lecker, sondern auch verdammt günstig! Ein Kilo Bratwurst kostet gerade mal 1,99€!!!

Außerdem ist der Aufwand, wenn man es ein paar mal geübt hat, recht gering. Aber was benötigen wir denn dafür?


-Tofu 100g
-Seitan (Weizengluten) 130g
-200ml Wasser
-Öl (ich nehme am liebsten Olivenöl)
-0,5Tl Majoran
-0,5Tl Muskat
-0,5Tl Pfeffer
-2 Tl Salz (wer raffiniertes Salz nimmt, sollte nur 1 Tl nehmen. Ich persönlich nehme Himalaya Salz, das ist etwas milder!)
-0,5Tl Zwiebelgranulat
-0,5TL Knoblauchgranulat
-0,5TL Kümmel (gemalen)
-Aluminiumfolie


Zunächst geben wir den Tofu, Öl, Wasser und Gewürze in den Mixer und Pürieren das ganze richtig frein. Die so entstandene Soße geben geben wir dann zusammen mit dem Seitan in eine große Schüssel und vermischen das ganze zu einem Brät. 


Jetzt nehmen wir uns die Aluminiumfohlie und schneiden uns schon mal 5 ca. 30 cm. lange Streifen ab (das braucht man nicht nachmessen, nur so ungefähr).

Danach legen wir eine Hand voll Brät auf die Alufolie (ca. 115g).


Wer jetzt schon über Erfarung im Zigarettendrehen verfühgt ist klar im Vorteil, denn genau das tun wir nun! Wir rollen das ganze zu einer "Zigarette". Mit etwas Übung geht das ruck zuck. Wir verdrehen die Enden der Alufolie und schon haben wir eine Bratwurstzigarette.


Jetzt nehmen wir einen Topf mit Dampfgaraufsatz und bringen etwas wasser zum kochen. Ich persölich besitze soetwas leider nicht und habe improvisiert (ich habe alte Löffel so gebogen, dass sie mit der dünnen Seite vom Stil auf dem Topfboden liegen. Dadurch habe ich eine art "Gitter" geschaffen auf das ich nun die Würste legen kann). Wir lassen das Wasser kochen, machen den Deckel drauf und drehen den Herd soweit runter, dass das Wasser nur seicht vor sich hin blubbert. So lassen die Würste für ca. 45 Minuten Dampfgaren. Danach können wir sie raus nehmen (vorsicht heiß) und etwas abkühlen.
Nun können wir sie aus der Alufolie nehmen und am besten auf einem Rost noch auf Zimmertemperatur runterkühlen.

Fertig!


Da die Bratwürste nich roh sind in dem Sinne, kann man sie sogar so wie sie sind essen. Noch besser schmecken sie allerdings wenn man sie brät oder grillt! Gerade beim Grillen empfehle ich, sie immer wieder mit etwas Öl zu bestreichen, damit sie nicht trocken werden.



Malhzeit :)

Braten mit brauner Soße und Champingions

Im winter hat man ja doch oft Lust auf etwas deftiges. Da gibt es kaum etwas besseres als einen leckeren Braten mit Soße und Champingions!

Was wir brauchen:


- Soja Big Steaks (bekommt man im Tegut oder noch günstiger bei Hiela)
-Champingions
-Zwiebel
-Braune Soße

Zunächste geht es an die Steaks. Diese müssen erstmal ausgewaschen werden. Dazu geben wir sie in heißes Wasser mit etwas Salz und lassen das ganze ein paar Minuten kochen.


Nach dem Auswaschen, kochen wir die Steaks nochmal für ca. 8 Minuten richtig durch. Dabei geben wir in das kochende Wasser einen großen Schluck Sojasoße, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Chilli. Nach dem Kochen sollten sich die Steaks gut mit der Gabel durchpieken lassen und keine festen Stellen mehr haben.

Jetzt lassen wir die ausgekochten Steaks etwas abtropfen und geben sie mit etwas Öl in die heiße Pfanne. Würzen nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprika nach und braten beide Seiten gut an.


Was noch nichg ganz nach etwas Steakartigem aussieht, verwandelt sich durch würzen und braten schnell in etwas recht leckeres...


Sind die Steaks soweit fertig gebraten, legen wir sie erstmal zur Seite und braten die kleingehackte Zwiebel zusammen mit den Champingions an.


Wenn die Champingions und die Zwiebeln etwas Farbe bekommen haben, gießen wir ca. 250ml Wasser hinzu und geben das Soßenpulver mit in die Pfanne. Abwarten bis die Soße schön cremig ist, noch ein wenig köcheln lassen und zusammen mit den Steaks servieren. Ideal dazu wären noch ein paar Kartoffeln oder Pommes. Leider habe ich mich zu dem Zeitpunkt schon an den vorhandenen Erdnüssen etwas satt gefuttert, so dass ich bei Steak mit Soße und Champingions geblieben bin :)



Mahlzeit! :)

Leckere Bolognese!

Da ich heute mal so richtig Lust auf Nudeln mit Tomatensoße und da ich morgen noch etwas zum mitnehmen an die Arbeit brauche, trifft sich das optimal.

Was benötigen wir für eine leckere Bolognese?


-Soja fein (günstig zu bekommen im Tegut)
-Tomatensoße oder Mark
-Zwiebel
-Möhren
-Champingions
-Sojasoße

 Das erste wir machen, ist das Soja auszuwaschen. Dazu geben wir das Soja einfach einen Topf mit heißem Wasser und etwas Salz. Das ganze kurz aufkochen lassen und abgießen. Dadurch schmeckt das ganze nicht mehr so streng nach Soja, etwas das den meisten nicht schmeckt.


Danach geben wir das ausgewaschene Soja wieder in den Topf und kochen es nochmal richtig auf (bis die Sojastücke nicht mehr fest sind) und gießen wieder ab. Danach geht es mit mit dem Soja in die heiße Pfanne mit etwas Öl.


Wir braten das ganze gut an, geben etwas Pfeffer hinzu und löschen dann mit etwas Sojasoße ab (ich habe leider einen kleinen Schluck zuviel erwischt). Das ganze können wir dann erstmal an der Seite zwischenlagern.

Danach nehmen wir die kleingeschnittenen Möhren und braten diese schonmal kurz an (ich nehme die Möhren immer zuerst, da diese die festeste Konsitenz haben). Danach kommen die Zwiebeln dazu.


Nach dem Anbraten kommt die Tomatensoße hinzu. Wer Tomatenmark benutzt, nimmt einfach 300ml Wasser und 100g Tomatenmark und verrürt das ganze.


Nun geben wir das Soja zusammen mit den kleingeschnittenen Champingions in die Pfanne und lassen das ganze noch einige Minuten unter gelegentlichen Umrühren köcheln. Je nach Geschmack kann man nun noch nachwürzen mit Paprika, Oregano und Basilikum.


Jetzt noch Nudeln dazu und schon hat man eine absolut köstliche Bolognese :)



Mahlzeit!



Sonntag, 12. Januar 2014

Mett!

Du hast mal wieder so richtig Bock auf Mett? Isst aber kein Fleisch oder bist einfach mal wieder Pleite? Dann kommt hier die Lösung deiner Probleme! 


Eines meiner absoluten Highlights ist das vegane Mett. Es ist einfach genial einfach und bei einem Kilopreis von 1,80€ auch preislich einfach unschlagbar!

Was benötigen wir dafür:

-100g Reiswaffeln (ganze Packung)
-100g Tomatenmark
-400ml Wasser
-Zwiebel
-Gewürze (Salz, Pfeffer, Zwiebelgranulat, Paprika)
-Optional: Öl

Das ganze sieht nicht nach Mett aus? Abwarten ;-)

Zunächste nehmen wir eine Portion angestaute Agression und eine Packung Reiswaffeln (die Packung bitte noch ungeöffnet lassen). Dann hämmern und klopfen wir die Reiswaffeln (trotz aller Euphorie vooorsichtig) in der Tüte erstmal schön klein (man kann sie auch rausnehmen und mit der Hand kleindrücken, dass dauert mir aber zu lange).


Danach können wir den Reiswaffelbruch in eine große Schüssel geben, zerkleinern ggf. noch vorhandene große Stücke und nehmen uns einen Messbecher. In diesen Messbecher kommt nun das Wasser, das Tomatenmark und die Gewürze (bei den gewürzen muss man ein wenig rumprobieren und abschmecken, bis man seine Lieblingsmischung getroffen hat). Wir verühren das ganze und erhalten im Prinziep nichts anderes als Tomatensoße. Diese gießen wir dann mit in die große Schüssel und vermischen sie mit den Reiswaffeln. Jetzt sieht das doch schon richtig nach Mett aus!


Wer möchte, kann auch etwa 20ml weniger Wasser nehmen und dafür noch etwas Öl (ich empfehle Olivenöl) hinzugeben. Das macht das ganze etwas geschmeidiger.

Noch kurz abschmecken (schmeckt dann noch etwas nach Reiswaffel, aber das gibt sich in den nächsten Minuten) und für mindestens eine halbe Std. im Kühlschrank durchziehen lassen.

Danach ist das ganze fertig fürs Brot. Noch Zwiebelringe drauf und schon hat man ein super leckeres Mettbrot!



Meine Empfehlung: Ladet euch Freunde ein, bietet ihnen Mettbrote oder Brötchen an, sagt nichts und überrascht sie danach damit, dass das Mett nur aus Reiswaffeln und Tomatenmark besteht! Die wenigstens werden den Unterschied bewusst wahrnehmen :)

Sonntagsbrötchen!

Es gibt einfach aktuell für mich nichts bessers, als Sonntag morgens faul auf dem Sofa zu sitzen, Mythbusters zu gucken und dazu auuuusgiebig zu frühstücken. Das kann dann auch gerne mal bis 16 Uhr gehen :)

Brötchen kaufen kann jeder, aber wer einmal erfolgreich selbst welche gemacht hat, wird nie wieder irgend so ein 08/15 Fertiggebäck essen wollen! Somal der Aufwand gar nicht so groß ist und sich die Mühe wirklich lohnt!

Was brauchen wir dafür:

-Mehl (wooow!) in unserem Fall oben sind es 500g
-Wasser (warm)
-Hefe (am besten diese frische Hefe, in der viereckigen Form die man im Kühlregal findet)
-Salz
-Zucker!
-Optional: Sonnenblumen Kerne

Das erste was wir machen ist den Backofen heiß. Und mit heiß, meine ich heiß. 200°C sind da ideal. Das Backblech auf dem ihr die Brötchen machen wollt, kommt auch schonmal in den Ofen, damit auch das richtig heiß wird (Vorsicht mit den Fingern...). Dann nehmt ihr einen kleinen Topf mit Wasser und stellt diesen auch in den ofen gestellt (guckt aber vorher, ob er die hohe Temperatur aushält!).

Danach nehmen wir uns ein glas warmes Wasser (auf 500g Mehl eignen sich bei mir so knapp 250 ml Wasser) und rühren in dieses nun die Hefe mit einem TL Zucker ein. Das ganze dann mindestens fünf Minuten lang stehen lassen. Danach nochmal umrühren und mit dem Mehl (400g) vermischen.

Daraus kneten wir dann einen lockeren Teig und lassen diesen an einem warmen Ort für etwa eine halbe Std. aufgehen.

In der zwischenzeit nehmen wir uns ~100g Mehl und verrühren dieses mit Wasser und Salz ebenfalls zu einem lockeren Teig.

Wenn der Teigklumpen mit der Hefe eine halbe Std. geruht hat, vermischen wir ihn mit dem rest Teig (der mit dem Salz drinn) zu einem großen Klumpen. Wer mag kann na dieser Stelle noch Sonnenblumenkerne hinzufügen. Dann formen wir daraus unsere Brötchen. Ich nehme dazu einfach ein faustgroßes Stück und rolle es zwischen den Hanflächen zu runden Fladen.

Diese "Rohlinge" werden dann auf das heiße Blech gelegt und müssen dort nochmal für 5-10 min. gehen. Ich schneide sie oben immer kreuzweise ein, dann bekommen sie so schöne Höcker beim backen.

Jetzt das ganze mit Wasser befeuchten (ich nehme dafür einen Blumensprüher, dass ist zwar nicht das ideale Mittel der Wahl aber etwas besseres habe ich aktuell leider nicht...) und in den Backofen schieben. Alle 5 min. spätestens nochmal kurz rausziehen und wieder befeuchten! Nur so bekommt man eine schöne Kruste!

Nach etwa 15 min. kann man den ofen dann auf 180°C runterstellen und solange backen bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist!


Das sieht zwar nicht ganz so aus wie die beim Bäcker, schmecken aber absolut lecker und ich hoffe ich kann meine Backkünste noch soweit verfeinern, dass es irgendwann wirklich aussieht wie Brötchen :)



So stelle ich mir einen Sonntagmorgen vor (die Frau im Hintergrund sieht das wohl auch so)!



Fruchtshake mit Beeren

Ich liebe Shakes! Es gibt so unglaublich viele leckere Varianten und mir fallen ständig neue Ideen ein! Heute zeige ich euch meinen (Soja) Milchshake mit Beeren.

Was brauchen wir dazu:

-Beeren, in meinem Fall die (fraglich gesunden) von Gut & Günstig.
-Eine oder zwei Bananen (die machen das ganze etwas milder und binden die Gesammtmasse etwas)
-Eine Hand voll cashewkerne (ca. 40g). Die benötigt man jetzt nicht unbedingt, aber mit bekommt man eine wundervoll cremige Masse <3
-Datteln zum süßen (sonst werden die Beeren durch die enthaltenen kleinen Kerne etwas bitter)
-Sojamilch (oder halt den Soja- Reisdrink)

Das ganze stopft man in den Mixer und püriert alles ordentlich durch. Bei weniger leistungsstarken Mixern empfehle ich das ganze sogar gerne mal drei Minuten am Stück zu Pürieren, damit das schön fein wird!

Am Ende sollte das ganze etwa so aussehen:


Prost!

Samstag, 11. Januar 2014

Netten Freunden gibt man doch ein Couscous?!

Heute wurde mal auswärts gekocht. Da weder Material, noch Lust auf große küchenwerkelei vorhanden war, gab es kurzerhand Couscous mit Gemüse, dass im Kühlschrank zu finden war... Das ist wie Jazz!  ;-)




Man nehme etwas Couscous und Koche diesen mit je einem Teil Couscous und zwei Teilen Wasser (also wie Reis). In der Zwischenzeit schneidet man Möhren, Zucchini und auch gern weiteres Gemüse nach Wahl klein und brät es mit etwas Öl schon einmal leicht an. Dazu haben wir noch etwas Mais und Paprikamark (ziemlich scharfes Zeug) gegeben. Zu guter letzt den fertig gekochten Couscous mit dazu, umrühren, mit Gewürzen abschmecken und fertig! Schmeckt toll, macht keine Arbeit und ist vielseitig veränderbar nach eigenem Geschmack :)