Donnerstag, 13. Februar 2014

Pizza (mit "Käse"!)

Ich muss mich immer wieder mal anhören "mimimi oooh mein Gott, vegan leben könnte ich NIEEE! Dazu esse ich viel zu gerne Pizza (optional natürlich auch noch die gesamte Palette diverser Nahrungsmittel...).
 Da kann ich nur müde drüber schmunzeln und denke mir:




Ich esse nach wie vor gerne Pizza und sie wird jedes mal noch besser und noch leckerer!

Wir brauchen dafür nur Hefeteig, Tomatensoße und Käsesoße (ich verweise mal auf diesen Link hier) 

Hefeteig:

Hefeteig ist eine Wissenschaft für sich, meine besten Ergebnisse erziehle ich aber durch folgende Vorgehensweise:

  1. Den Ofen vorheizen! Das Ding muss richtig heiss sein 200°C +! 
  2. Mehl in eine Schüssel geben (für ein Blech brauche ich ~ 400g)
  3. Hefe (idealer Weise Blockhefe!) in warmes Wasser geben, einen TL Zucker hinzufügen, umrühren   und für 5-10 Min. stehen lassen. Kein Salz hinzufügen! 
  4. Die aufgelöste Hefe nun mit dem Mehl vermischen und Kneten bis man einen gut formbaren Teig  erhält. Von der Konsistens sollte dieser noch ein wenig feucht, aber nicht klebrig sein. 
  5. Den Teig für min. 30 Minuten gehen lassen. 
  6. Teig ausrollen. Die Dicke ist dabei geschmackssache. Ich persönlich mag es, wenn der Teig etwas dicker ist. 


Tomatensoße:

Not easy as that!

Tomatensoße aus der Tüte oder aus Tomatenmark angerührt in eine Schüssel geben. Würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano, Basilikum, Knoblauch, Zwiebel und was man sonst noch so haben möchte.

Ab auf die Pizza damit!



Nun kommt der Belag. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Ich persönlich bin ein absoluter Funghi Freund! Und wenn ich sage Funghi, dann meine ich Funghi (und kommt mir bloß nicht mit so schlabberigen Dosenchampingions!).


Zu guterletzt kommt noch unsere Käsesoße  drauf (je feiner man es schafft diese zu verteilen, desto besser).


Jetzt ab in den heißen Ofen damit! 10- 15 Minuten warten ...




Fertig ist eine absolut saftige, luftige und unbeschreiblich leckere (vegane!) Pizza!


Mahlzeit! :)

Rühr"ei"

Es geht doch nichts über ein entspanntes Frühstück. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf ist ein saftiges leckeres Rührei. Da ich persönlich nicht so auf Hünerperioden stehe, muss eine Alternative her! Das ergebnis ist ein veganes Tofurührei.

Wir brauchen dazu nur Tofu, Sojamilch, Kurkuma und Standartgewürze.

Zuerst nehmen wir den Tofu und zerbröseln ihn mit einer Gabel. Da mir das zu langsam geht, nehme ich einfach den Tofu und zerquetsche ihn liebevoll zwischen den Fingern ;-)

Das ganze kommt dann direkt mit etwas Öl in die Bratpfanne


Schön anbraten bis der Tofu anfäng leicht braun zu werden. Danach einen Schuss Sojamilch hinzugeben, damit das ganze nicht trocken sondern schön saftig wird! Wüzen mit Kurkuma (schmeckt nicht nur lecker, sondern gibt dem ganzen die farbliche Rührei Note), Salz, Pfeffer und was man sonst noch so an seinem"Ei" haben möchte. 


Zack fertig ist das Ding! Sieht auf dem Foto leider etwas unschön aus, aber meine Kamera ist leider nicht gerade die beste...

Dienstag, 4. Februar 2014

Schnetzelpfanne

Ich war früher nie ein Freund von geschnetzelten... das hat sich jedoch geändert seit ich dieses Rezept hier ertüftelt habe!

Wir bauche:

-Sojaschnetzel (kann man auch mit Big Steaks machen die man dann in Schnetzel schneidet)
-Braunes Soßenpulver
-Zwiebel
-Champingions
-Kaffe


Zunächst die Sojaschnetzel in Salzwasser weichkochen und danach in der Pfanne mit Öl anbraten.


Wenn das ganze schön knusprig braun geworden ist, geben wir noch die in kleine Stücke geschnittene Zwiebel und die Champingions hinzu und brutzeln das ganze noch etwas.



In der Zwischenzeit kann man ein klein wenig Kaffe kochen (man braucht wirklich nicht viel, vielleicht so 50-100ml). Diesen verdünnen wir dann mit etwa 250ml Wasser und kochen das Gemisch zusammen mit dem braunen Soßenpulfer auf. Ist die Soße fertig, geben wir sie mit in die Pfanne.



Noch ein wenig köcheln lassen und z.B. mit Nudeln oder Reis servieren.

Mahlzeit! :) 





Sonntag, 2. Februar 2014

Hummus



Hummus ist eine arabische Köstlichkeit, welche sich ideal als Brotaufstrich eignet oder als Beilage für Gemüse, Falafeln etc.
Die Zubereitung ist recht einfach.

Wir brauchen:

250g Kichererbsen
100g Sesamsamen (oder 4 EL fertige Sesampaste)
10 El Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskat, Kurkuma (optional)


Als erstes werden die Sesamsamen in der Pfanne mit etwas Öl geröstet, bis sie anfangen zu duften und anfangen leicht braun zu werden. Danach kommt die Samen in den Mixer und werden zu einem feinen Brei verarbeitet.


Die so entstandene Sesampaste geben wir nun mit den Kichererbsen, dem Knoblauch und dem Öl in den Mixer.


Das ganze wir dann solange verrührt, bis man eine homogene Masse erhält. Dabei ist es ggf. erforderlich noch etwas Öl oder Wasser hinzu zugeben. Hinzu geben wir nun noch Kümmel (ich habe ca. 2 Tl genommen), eine Priese Muskat, Salz und Pfeffer und wer möchte noch etwas Kurkuma ( dadurch erhält man eine, wie ich finde, sehr schöne homogen gelbliche Farbe). Das ganze nochmal kräftig durchpürieren, abschmecken und fertig!


Käsesoße mit Nudeln!

Etwas das ich ja absolut genial finde ist diese Käsesoße die ich euch heute zeigen will. Damit kann man super leckere Käsemakkaroni machen (oder wie in meinem Fall Spiralnudeln).


Leider ist das Bild nicht ganz farbecht, aber man zumindest sehen, dass es einer käsesoße relativ ähnlich sieht...

Was wir dazu brauchen:

150 g Cashewkerne (super günstig bei Hiela!)
500 ml Gemüsebrühe
3-4 El  Hefeflocken
1 Knoblauchzehe
Kurkuma, Salz, Pfeffer


Die herstellung ist absolut einfach. Man nimmt die Cashewkerne (wer keinen guten Mixer hat, sollte sie vorher für ein paar Stunden einweichen lassen) und gibt sie mit der Gemüsebrühe und dem Knoblauch in den Mixer. Dann wird das ganze solange Püriert bis es eine cremige Masse ergibt. Danach ab damit auf den Herd und es aufgekocht. Wärend des aufkochens immer schön rühren und dabei die Hefeflocken untermischen. Zuletzt noch mit Kurkuma (das gibt die schöne gelbe Farbe) Würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das ganze über Nudeln seiner Wahl geben und FERTIG! Dauert nur ein paar minuten, schmeckt super und ist ein absoluter hingucker! Die soße kann man übrigens noch mit Paprika oder Ähnlichem erweitern. Es eignet sich übrigens auch ganz wunderbar als Dippsoße für Gemüse oder Chips! :3

Getestet: Der Vöner!

Jetzt habe ich es endlich doch geschafft, mir einen Vöner zu holen! Auf dem ersten Blick sieht dieser seinem großem Bruder dem Döner recht ähnlich...


Ich war wirklich gespannt wie es unter der Alufolie aussieht ;-)


Und es sieht mindestens genauso matschig und pampig aus wie ein echter Döner!



Auch nachdem man sich etwas in das Innere des Vöners vorgearbeitet hat, sieht es immernoch sehr Dönerhaft aus. Dafür aber 100% Vegan!

Geschmacklich kann man sagen, es ist essbar. Es ist kein Highlight muss ich gestehen, aber ganz gut geschmeckt hat er dennoch. Er schmeckt im großen und ganzen definitiv nicht so fettig und versifft wie ein Döner. Leider fehlt dem ganzen aber ein bisschen das gewisse Extra. Ein paar mehr Gewürze und das Ding wäre echt super! Der preis von 3,90 € ist wohl auch noch im örtlichen Ramen.

Für mal eben ein Essen von der Bude war es Ok und gesünder als ein Döner wohl alle Male, aber umgehauen hat er mich auch nicht. Dennoch eine interessante Erfahrung und ich finde es toll, dass es so etwas hier im sonnigen (haha) Casselfornien gibt!